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Vielleicht lebe ich ja hier hinter dem Mond, denn ich kenne seit der “Pandemie” keinen einzigen Menschen mit Covid 19 positiv, nicht einmal in meinen Kundenkreisen. Wo sind denn all die Kranken, die rote Statistiken hervorrufen. Das es sie gibt, bestätigt mir aus der Nachbarschaft eine Krankenschwester, die mir alles Wichtige mitteilt. Dies berechtigt meiner Meinung nach nicht, was gerade politisch angeordnet läuft.

Anfang Dezember 2020, Katastrophenfall wurde in Bayern ausgerufen.  Was macht das mit mir?

In meinem Geiste werfe ich in allen politischen Etagen eine Bombe herab und lasse allen “ich spiele Pandemie” Verursacher die Zehennägel einwachsen und mit Schmerzen herumlaufen.

Ich weiß, das sind keine schönen Gedanken und lösche sie wieder.

Was bleibt, ist in mir eine Spur von tiefer Traurigkeit. Das würde nun endgültig heißen, ich muss einen Hartz 4 Antrag stellen.

Die großkotzig angekündigten Hilfen können mich nicht erreichen, denn nach Aussagen meines Steuerberaters, bin ich im Nebengewerbe in Bezug auf die Zahlen von 2019 nicht Förderberechtigt. Das sich für mich in diesem Jahr einiges verändert hat, zählt nicht.

Dieses Jahr wollte ich expandieren, mein Geschäft ausbauen, denn es lief gut. Jetzt bin ich froh, dass ich noch meinen Midi Job habe, was mir jedoch im Fördersinne wieder im Weg steht.

Das ich meine zwei Kinder finanziell mitgetragen habe, und von 490€ gerade mal meine Miete und den Strom bezahle, zählt auch nicht. Der Fingerzeig geht Richtung Hartz 4, denn das wird bekanntlich alles richten.

So drucke ich brav die Antragsunterlagen aus. In dieser Zeit bekomme ich das Gefühl, der Boden schwankt, die Zimmerdecke färbt sich Schwarz und hüllt mich gänzlich damit ein.

Arbeitslosengeld 2, Sozialhilfe für arbeitsfähige Menschen. Ja, davon lebte ich seit der Trennung von meinem Mann, 2003 bis Mai 2016. Danke liebes Deutschland, denn so konnte ich überleben.

Während mein Exmann wieder heiratete und so nebenbei jedem erzählte, dass er nun viele Kinder in die Welt setzen wird (was er auch getan hat), weiterhin von Hartz 4 leben wird (was er immer noch bezieht), damit er für die Kinder keinen Unterhalt zahlen muss. Und so ganz nebenbei arbeitete er halt mal für seine Freunde und Familie.

So ganz nebenbei erzählten mir hin und wieder meine Kinder, wenn sie von einem Besuch heimkamen, dass Papa lauter 100 €, 200 € Scheine im Geldbeutel hatte. Wenn Geburtstagsgeschenke oder Weihnachten im Raum standen war jedoch seine Antwort “Na nema pare” – Habe kein Geld.

Was machte das mit mir?

Ich hatte Angst und wollte meine Ruhe. So hielt ich die Klappe.

Viele Gedanken und Gefühle holten mich beim Ausdrucken der Antragsunterlagen ein. Dies führte dazu, das ich drei Tage lang wie betäubt und eingehüllt in grauen Nebel, krank vor mich hin siechte. Am 4. Tag wurde mir klar, dass Hartz 4 für mich ein Rückwärtsgang, somit die letzte Option in meiner Situation ist.

Was nun? Ideen habe ich genug. Nur wie verkaufen? Das ruft nun zu Plan B noch viele weitere Pläne C, D, E, F…. hervor. Am Ende landete ich wieder bei A, nämlich vielleicht doch zum Kreuz kriechen, um Geld betteln.

So ist das mit den Einschränkungen. Denn wenn ich es genau betrachte, finde ich in mir schon eine ganze Menge an einschränkenden Gedanken. Zu den angelernten Einschränkungen gesellten sich im Laufe der Zeit durch Erfahrungen gesetzte Einschränkungen. Dann kommen natürlich die Einschränkungen durch die Gesellschaft und des Staates auch noch dazu.

Und so ganz nebenbei wird man so unsinnig in einem übergeordneten Experiment, was einem Spiel ähnelt, “Beschränkt”.

Ich habe Angst, aber auch keine Angst.

Denn das, was ich in den letzten Jahren an persönlicher Entwicklung erreicht habe, entspricht in mir: Ich kann in ruhe sterben.

Meine Kinder sind groß und erfüllen meinen ganzen “Mamaherzstolz”. Auch hier habe ich erreicht, was ich wollte: Das Beste für ihr Seelenheil.

Auch wenn sich gerade meine Lebensgrundlage dreht wie ein wildes Karussell, ich sitze auf dem Karussellpferd und schreie “schneller“ und genieße die Fahrt.

Ob auf einem wild drehenden Karussell sitzend, abstürzend in tiefe Abgründe, absaufend unter Wasser oder was auch immer das Leben gerade an Drama für mich bereitstellt: Ich besitze die Kraft, mich selbst zu bewahren.

Ich gehe meinen eingeschlagenen Weg mutig weiter. Vertraue darauf, das sich alles zum höchsten Wohl wendet. Was das höchste Wohl für mich sein wird, weiß ich meist gar nicht. Meine Erfahrung damit ist, dass ich dies erst erkenne, wenn der Trubel vorüber ist.

Vielleicht geht es dir in dieser Zeit noch schlechter? Oder vielleicht profitierst du auch von all dem.

Was uns eint, ist, dass unsere Seelen, bevor sie auf die Erden kamen, eins waren. Das, was mir schaden zufügt, schadet dir auch. Das, was mir gut tut, fördert dich auch.

Deshalb lade ich dich ein, egal auf welcher Seite du gerade stehst, dich heil, eins und ganz mit all den Menschenseelen auf dieser Welt zu verbinden.

Fühle, das es richtig ist, unsere geistigen Einschränkungen und Beschränkungen loszulassen und in Minuten der Ruhe und der Besinnung den Ruf unserer inneren Stimme, des Herzens zu folgen.

Fühle die tragende Energie der Einheit, die Grundlage von Frieden und Freude.

Fühle, das es wichtig ist, einander wertzuschätzen und zu vertrauen, damit wir eine positiv ausgerichtete neue Zeit für unsere Kinder erschaffen und erhalten.

Glaube mir, das ist die größte Herausforderung, denn viele äußere Stimmen wollen uns glauben machen, das du an Wert und Lebensberechtigung verlierst, wenn du deiner seelischen Wahrheit folgst.

Nein, das Gegenteil ist der Fall, du gewinnst alles, nämlich dein Seelenheil, dein Sein!!!

 

Herzlichst, Sandra